Fussball - AH

2010/2011

Die AH-Mannschaft des ASV Michelfeld vor dem Heimspiel gegen den SV Hartenstein am Freitag, 27. Mai 2011 um 18 Uhr.

Stehend (v.l.n.r.): Ronny Mlnek, Christoph Dietl, "Shanky", Siegfried Rieger, Ralf Axmann, Michael Schauer, Spielleiter Oliver Schmidt, Schiedsrichter Josef Scheck.

Knieend (v.l.n.r.): Helmut Christl, Roland Poerschke, Richard Schindler, Jörg Schmirler, Peter Metschl.

Es fehlte beim Fototermin: Wolfgang Schleicher und Spielleiter Stefan Daut.

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Reisen bildet oder „dass man Bier so süß brauen kann“

Amüsanter Bericht zum AH-Trainingslager 2011

 

Michelfeld (ub)

Am Freitag, 1. April war es wieder so weit. Die AH-Mannschaft des ASV Michelfeld startete um 15.40 Uhr mit ihrer Fahrt ins Trainingslager.

 

Das Ziel war diesmal Brennberg im Landkreis Regensburg. Die Zahl der Teilnehmer stieg bis zum Frühstück am Samstag auf 16 Spitzensportler an. Sehr erfreulich war, dass gleich drei Frischlinge dabei waren: Die Geschwister Carsten und Johannes L. und Ernst K. Vorneweg: Alle drei haben sich tapfer geschlagen und sich voll bewährt.

Die Anfahrt selbst verlief ruhig und gelassen mit den üblichen frische Luft schnappen-Pausen. Unser Quartier hatte den schönen Namen Hirschbergers Holzofenkuchl. Das Lokal war innen sehr schmuck eingerichtet Auf Nachfrage erzählte der Wirt, dass für die Gestaltung ein Innenarchitekt beauftragt wurde, der für diesen indischen Stil verantwortlich war. Die Quartiere hätten auch eine Umgestaltung nötig gehabt – aber für die paar Stunden Schlaf und für den günstigen Preis passten sie schon.

Im Lokal wurde abends gut gegessen. Nur mit dem Geschmack der verschieden Biersorten hatten die meisten ihr Problem. So fand der Satz unseres Dr. (echt ?!) - in der Aussagekraft eines Konfuzius würdig - die volle Zustimmung: jetzt musste ich fünf Sorten probieren um herauszufinden welches man trinken kann und dies schmeckt auch noch nicht so richtig.

Trotzdem wurde sich mit isotonischen Getränken gut für die kommende Tour am nächsten Tag vorbereitet. Zur Magenberuhigung gab`s den guten Blutwurz. In diesem Jahr wurde sehr intensiv und doch friedlich gekartelt. Es wurde an zwei Tischen bis teilweise 3 Uhr gespielt. Durch das Rotieren der Spieler waren ziemlich alle mit von der Partie.

 

Am nächsten Morgen ging es mit dem vom Wanderführer Uli Bögele organisiertem guten Wetter frohen Mutes zur fürs ganze Jahr haltenden Kondition bringenden Wanderung los. Es ging durch das wirklich reizvolle Höllental. Hier konnte man die für den Granit typische Wollsackverwitterung bewundern (wen´s interessiert). Beim Gang durch das Tal traf man auf eine größere Gruppe von Fotografen beim Fotoshooting. Die meisten dachten, die fotografieren die schöne Landschaft. Aber einige von uns, mit Adleraugen ausgestattet, sahen das wahre Motiv: auf einem Felsen, leicht versteckt und durch die Kühle mit Gänsehaut überzogen, saß so eine Art Loreley auf einen Felsen. Die reißenden Flut hielt letztendlich einig davon ab, sie näher zu betrachten.

Mittags kehrten wir – wie geplant – in Rettenbach ein. Wir erfuhren, dass  in diesem Lokal am nächsten Vormittag ein Musikfrühschoppen stattfinden wird.

Weiter ging´s nach Falkenstein. In der Ortschaft angekommen drang ein von der Enddarm- Völle gepeinigter Sportkamerad in ein Haus ein um sich zu entleeren. Während der Wartezeit beim Plausch übern Zaun traf unser Funkenschuster zufällig einen alten Bekannten. Der gute Mann war beim Bau des Hallenbades von Auerbach vor circa 40 Jahren als Installateur beschäftigt (Zufälle gibt’s).

Den Aufstieg zur Burg Falkenstein nahmen nur einige wenige hartgesottene Wanderer. Der Rest machte gleich Boxenstopp in einem Cafe.

Von dort wurde der Rückweg zum Quartier in einem Nonstop-Leistungsmarsch angetreten. Alle – ich wiederhole alle – marschierten bis zur Ankunft im Quartier nach 26 bis 27 Kilometern mit (je nachdem, ob man mehr Innen- oder Außenkurve lief).

Vor dem Essen gab es die obligatorischen Ehrungen. Unser Stefan erhielt den hölzernen Wanderschuh für fünf Mal dabei. Hans B. aus A. und Uli Bögele erhielten den Gehörnten für 15 Mal. Zur Belohnung gab es dann für alle ein spareribs Essen (englisch: Schälrippe; das obere, fleischarme Drittel des Schweinebauchs; in den USA traditioneller Bestandteil des Barbecue) bis zum Abwinken. Erschöpft, aber zufrieden, wurde diesmal etwas früher zu Bette gegangen.

 

Der nächste Morgen brachte, was die Schnarch-Rangliste betrifft, einige Umwälzungen mit sich. Nach dem schrecklichen Erlebnis des letzten Jahres, als der vor allem von den Frischlingen gefürchtete Hans B. sein Nachtlager wegen der Motorsägenarbeit von J.W. aus N. verließ, litt er diesmal unter dem nasalen Konzert vom M. aus M.. Wir gehen davon aus, dass Hans B. auf den undankbaren vierten Platz zurückgefallen ist, da auch der Ausbilder Jo seine Zimmergefährten quälte.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Musikfrühschoppen nach Rettenberg. Die Musik war zwar nicht schlecht – aber so richtig hat es uns doch nicht von den Sitzen gehauen. Nach dem Mittagessen am Sonntag brachen wir Richtung Heimat auf und alle Teilnehmer konnten gesund und unversehrt zu Hause abgeliefert werden.

 

Uli Bögele

 

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