Fußball, Herren, Spielbericht: Kreisligist gewinnt gegen Kreisklassist knapp, spät, glücklich
Sommervorbereitung 2026
6. Freundschaftsspiel
Samstag, 1. August 2026, 16 Uhr
ASV Pegnitz (Kreisliga 2, 1. Kreisklasse 5 Erlangen/Pegnitzgrund) – ASV Michelfeld (Kreisklasse, 3, 2. Kreisklasse 5 Erlangen/Pegnitzgrund) 1:0 (0:0)
Die Gastgeber boten nach einer ergebnismäßig bisher fast nur positiven Sommervorbereitungsverlauf (drei Toto-Pokal-Siege, zwei Siege bei der Stadtmeisterschaft und eine Freundschaftsspiel-Niederlage) 18 Akteure auf – mit vier Neuzugänge in der Startelf (Torhüter Dominic Arnold, Spielertrainer Alexander Wölfel, Florian Kretschmer und Luca Valentin), es fehlten sechs potenzielle Erste-Mannschaft-Spieler (Nico Strobel, Kirill Graf, Lukas Kürzdörfer, Andreas Oberst, Sidney Schoberth und Nico Thiem). Der ASV aus der Oberpfalz (zuletzt drei Testspiel-Siege, davor eine knappe Niederlage und ein Unentschieden) trat mit 13 Mann an – vom aktuellen Stamm fehlten vier Spieler verletzungsbedingt (Devit Akdemir, Simon Zitzmann, Nicolas Christl und Paul Gropp), mindestens einer wird nächste Woche einsatzbereit zurückerwartet.
Beide Teams begegneten sich leistungsmäßig und engagiert auf Augenhöhe, wobei Michelfeld in der ersten Halbzeit keine klare Torchance der Gastgeber zuließ und selbst zwei Gelegenheiten zur Führung hatte. Mittelstürmer Daniel Meier probierte es halblinks am Fünfmeterraum mit einem Schuss Richtung kurze Eck (geblockt, 10.) und mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze aus (rechts vorbei, 29.). Der Kreisliga-Wiederaufsteiger aus Pegnitz entwickelte mit namhaften Spielern offensiv keine Durchschlagskraft. Deshalb war das Unentschieden zur Halbzeit durchaus noch gerecht.
In der zweiten Halbzeit, als die Heimelf mehr Wechsel-Optionen (dabei gleich fünf in der 61. Minute) als der Gegner nutzte, hatte zunächst Michelfeld noch eine Kopfball-Chance. Auf Freistoßflanke von links brachte Nico Zitzmann zentral im Sechzehner zu wenig Druck auf den Ball (64.). In der Schlussphase zielte zunächst Niklas Mösch in der Box rechts vorbei (77.) und nach einem Eckball schoss sich der zentral frei stehende Luca Valentin am Standbein selbst an, so dass der Ball unhaltbar ins lange Eck segelte (90.+1). Ein Remis hätte den Leistungen beider Teams in einem interessanten Match mit insgesamt wenig Torchancen eher entsprochen. Sowohl beim ASV Pegnitz als auch beim ASV Michelfeld ist Steigerungspotenzial vorhanden. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison gewann der ASV Michelfeld beim ASV Pegnitz mit 2:3 (Sonntag, 8. März, vor 240 Zuschauer) und verlor sein Heimspiel mit 0:2 (Samstag, 30. August, vor 190 Besucher).
Der ASV Pegnitz startet am Sonntag, 9. August um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Laufer SV II (Aufsteiger als Meister der Kreisklasse 4) in die neue Saison. Der ASV Michelfeld gastiert zur gleichen Anstoßzeit eine Liga tiefer in Bieberbach bei der SG SV Bieberbach/FC Wichsenstein (letzte Saison Sechster).
SR: Wolfgang Schwemmer (SV 08 Auerbach, Gruppe Pegnitzgrund). Ex-Bayernliga-Referee, Stand-by-Kreisklasse- und A-Klasse-Referee.
Zuschauer: 110 (A-Platz, beim ASV Pegnitz).
Tor: 1:0 (90.+1) Luca Valentin.
Besondere Vorkommnisse: Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten.
Gelbe Karten: Gräf (ASV Pegnitz); Haberberger (ASV Michelfeld).
Torchancenverhältnis: 2:3 (zur Halbzeit: 0:2).
Eckballverhältnis: 4:0 (zur Halbzeit: 1:0).
ASV Pegnitz (in Klammern: Auswechslungen mit Rückwechsel): D. Arnold – Lenk (61. Feiler), Al. Wölfel (68. M. Diallo), Kirak, Fe. Kretschmer (61. Gräf), T. Schilling (61. T. Wagner), Podgur, Bernt (61. N. Mösch), L. Valentin, P. Rieß, Fl. Kretschmer (61. F. Redel). Nicht eingesetzt: J. Steger.
ASV Michelfeld (in Klammern: Auswechslungen mit Rückwechsel): Gebsattel – Metschl, M. Zerreis, L. Ficarra, N. Zitzmann, Hofmann (82. Meier), Lehner, J. Friedl, Meier (46. Haberberger), Schleinitz (46. Schwendner), Rieger.
(obl)
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Im Beitragsbild:
Der Michelfelder Mittelstürmer Daniel Meier hatte in der ersten Halbzeit zwei Chancen, den Kreisklassisten beim Kreisligisten in Führung zu bringen. Nach torlosen 45 Minuten fiel das entscheidende Tor erst in der Nachspielzeit für Pegnitz. Ein Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen.




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