Erste Vorbereitungen – Michelfelder Narren feilen an neuen Nummern

In einem normalen Jahr stünden bei vielen Aktiven der Faschingsgesellschaften die ersten Vorbereitungen und Proben für die nächste Session ins Haus.

Werden Prunksitzungen mit Publikum möglich sein oder nicht?  Mit dieser Frage muss sich derzeit auch die FG Michelfeld beschäftigen.

Man erhoffte sich nach dem ersten Treffen im Juli ein bisschen mehr Klarheit über die Corona Situation im Herbst- aber leider ist auch derzeit nicht abzusehen, ob es das Virusgeschehen Anfang nächsten Jahres zulässt Veranstaltungen mit Publikum ohne Abstandsregel durchzuführen. 

Präsidentin Elke Haberberger und Abteilungsleiter Manfred Kohl freute es umso mehr, dass sich fast alle aktiven Gruppen klar dafür aussprachen eine Veranstaltung auf die Beine stellen zu wollen. Die Motivation ist groß und man merkt, dass sich alle nach der lange Zwangspause nach Fasching sehnen.  

Da man in den normalen Prunksitzungsturnus 2023 zurückkehren möchte gehen die ersten Überlegungen für 2022 in Richtung eines internen närrischen Abends unter dem Motto „Michelfeld Helau again!“.

Dies würde Gelegenheit geben die Abläufe und Gegebenheiten im neu renovierten Pfarrsaal auszutesten. Dieser war zwar bereits in der Vergangenheit lange Jahre die Heimat der Michelfelder Prunksitzungen, aber seit dem Umzug 2001 in den Schenksaal hat sich viel verändert und es sind viele Aktive dazugekommen. Auch damals hatte man im Schenksaal mit der Veranstaltung „Dance+Comedy“ einen Testlauf gestartet, der beim Publikum so gut ankam, das man an den einen geplanten Abend spontan noch einen zweiten dran hing. 

 Sollte sich die Corona Lage Anfang 2022 entspannt haben und die damit verbundenen Regeln es zulassen, dass die Veranstaltung im Februar mit Publikum durchgeführt werden kann wird man rechtzeitig einen Kartenvorverkauf starten. 

Aber nun heisst es erstmal für viele Faschingsnarren sich mit Eifer an die Ausarbeitung der neuen Nummern zu machen. Der Fasching kann kommen- Michelfeld Helau again!

Interview unserer Faschingspräsidentin Elke aus den NN vom Samstag, 10.07.2021

MICHELFELD – Der Fasching 2021 fiel aus bekannten Gründen aus. Wie plant die Faschingsabteilung des ASV Michelfeld weiter? Die Nordbayerischen Nachrichten sprachen mit Präsidentin Elke Haberberger über die „närrischen Pläne“.

NN: Die Prunksitzungen fanden bislang im Zweijahresturnus in den ungeraden Jahren statt. Geht es nun in den geraden Jahren mit weiter? Oder erst 2023?

Elke Haberberger: Unser Organisationsteam ist einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass wir es wagen sollten, eine Prunksitzung im kommenden Jahr zu planen. Wir sind gerade dabei, alles abzustimmen und kümmern uns um Saal, Technik, Musik und weiteres. 

Am 17. Juli haben wir alle Aktiven zu einem Treffen eingeladen. Wir wollen wenigsten ein bisschen an unser Jubiläum denken. Außerdem wollen wir an diesem Abend die Stimmung unter den Akteuren abtasten, ob diese auch bereit sind, eine Prunksitzung mit uns durchzuführen. 

NN: Reicht der Pfarrsaal dafür aus oder werden es dann noch mehr Veranstaltungen, um alle Karteninteressenten zum Zuge kommen zu lassen?

Haberberger: Wenn die Zustimmung der Aktiven da ist, sollen es wieder sechs Prunksitzungen und die Generalprobe werden. An den drei ersten Wochenenden im Februar wird man dann wieder das „Michelfelder Helau“ hören können. Wir bringen im Pfarrzentrum von der Anzahl her genauso viele Gäste unter wie im Schenk-Saal. Der Umzug nach St. Otto ist also kein Problem.

NN: Proben die Garden inzwischen wieder in Präsenz?

Haberberger: Die Garden trainieren wieder in Präsenz. Unsere Jüngsten, die „Michelfelder Frösche“ beginnen ab Mitte Juli. Trainiert wird in allen Gruppen vorzugsweise im Freien.

          Interview: BRIGITTE GRÜNER

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